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Steinheben
Das Steinheben ist eine Wettkampfform, die hauptsächlich in Bayern und Österreich praktiziert wird. Bei Strongman-Wettbewerben ist das Steinheben oft eine Teildisziplin, da sie sehr publikumswirksam eingesetzt werden kann. Die Regeln sind eigentlich recht einfach: man muss ein möglichst hohes Gewicht auf eine geforderte Mindesthöhe heben...

Der Bewerb wird nach dem KO-System durchgeführt. Wird die geforderte Höhe nicht erreicht, scheidet der Teilnehmer aus dem Teilbewerb aus. Im anderen Fall wird das Gewicht um 25 kg erhöht und der Bewerb geht in die nächste Runde. In der Regel beträgt die zu anzustrebende Höhe 100 cm. Bei den Meisterschaften in Österreich wird meistens auf 50 cm gehoben und die Gewichte stufenweise erhöht.

Das Steinheben ähnelt dem Kreuzheben, bei dem das Gewicht nicht vor dem Athleten auf dem Boden liegt, sondern direkt unter dem Heber zwischen den Beinen. Die Griffhöhe kann an jeden Athleten angepasst werden, damit die Körpergröße keine nachteiligen Auswirkungen für den Sportler nach sich ziehen.

Das Hochheben des Gewichtes ist nicht auf eine zeitliche Vorgabe gebunden, sondern die maximale Höhe bestimmt die Ausscheidungskriterien. Dies ist auch gut im Wettkampf zu erkennen: Wenn der Athlet das Gewicht angehoben und den Oberkörper aufgerichtet hat, versucht er durch Wippen mit den Knien und gleichzeitiges hochziehen des Schultergürtels den Stein Millimeter für Millimeter in die Höhe zu hieven.